Glasklarer Kunststoff


Einwandfrei und absolut rein

Transparenter Kunststoff kennt man unter verschiedenen Bezeichnungen: Plexiglas, Acrylglas oder PMMA (Das Wort „Plexiglas“ ist hierbei eine geschĂŒtzte Bezeichnung. Im Alltag allerdings die gĂ€ngigste Bezeichnungsvariante fĂŒr transparente Kunststoff-Teile).

Was jedoch die wenigsten wissen: Nicht nur PMMA kann glasklar sein, auch andere Kunststoffe wie z. B. PC (Polycarbonat) können transparent sein und wie „Plexiglas“ aussehen, obwohl sie das eigentlich nicht sind.

Transparente Kunststoffe werden ĂŒberall dort eingesetzt, wo echtes Glas zu schwer, zu teuer oder zu unsicher ist. Aufgrund seiner Eigenschaften hat es eine sehr viel höhere Bruchfestigkeit als Glas. Es ist deutlich leichter, lichtdurchlĂ€ssig und UV-bestĂ€ndig. Es wird daher in allen Bereichen verwendet, die insbesondere diese Anforderungen haben.

Dazu gehören Luft und Raumfahrtechnik, Modellbau- und Bauwesen, Kunst- und Handwerk oder in der Automobilindustrie und Medizintechnik. Die beiden letzteren sind unser Spezialgebiet.

Im Automobilbereich haben wir uns vorwiegend auf Teile im Bereich Lichtleiter und Linsen spezialisiert. Über verschiedene Geometrien, Maserungen oder strukturierte VerĂ€nderungen des Teils, wird Licht gebrochen und gestreut. Es ist daher möglich, beispielsweise einen bestimmten Bereich des Teils auszuleuchten unter Verwendung von nur einer einzigen LED. Die Strukturen im Kunststoffteil leiten und brechen das Licht entsprechend und optisch erscheint es, als ob das Teil mit vielen LEDÂŽs ausgeleuchtet wird. Diese Art von Technik ist durch die geringe Anzahl an Lichtquellen Ă€ußerst energiesparend.

Im Medizinbereich hingegen konzentriert sich die Verwendung oft auf den optischen Bereich z. B. bei HörgerĂ€ten oder Brillen. Wir hingegen verwenden den transparenten Kunststoff Tritan, fĂŒr die Herstellung von TĂŒren fĂŒr ein DialysegerĂ€t.

Die Schwierigkeit, bei der Verarbeitung von transparenten Kunststoffen liegt darin, den Kunststoff einwandfrei zu verarbeiten. Das heißt, frei von EinschlĂŒssen, wie Staubpartikel, frei von Fließfehlern des heißen Kunststoffes, Schlieren oder anderen EinschlĂŒssen. Um das zu erreichen bedarf es ein hohes Know-how und viel Erfahrung, sowie eine vollstĂ€ndig saubere Maschine und Umgebung.

TOP